Gästestimmen

Bruno Fuchs, Wangen (Schweiz)

Am Sonntagmittag schmeissen wir die Koffer ins Auto, prüfen, ob wir das Covid-Zertifikat auf dem Handy haben, werfen den Motor an, fahren entlang dem Reschensee mit der Kirchturmspitze über dem Wasserspiegel, dann die enge SS38 hinunter, die sich durch Apfelplantagen windet Richtung Meran, Bozen, den Hang hinauf nach Jenesien, dann Hotel Belvedere. Geschafft. Durchatmen. Wir betreten das Hotel.

Hallo! Ein Lächeln an der Rezeption. Prickelnder Willkommensdrink. Spa. Massage. Yoga. Dieses macht uns froh da.
Es zieht uns auf die Sonnenterrasse. Dieser Ausblick. Das Auge wandert den Hügel hinunter nach Bozen, dann klettert es Felswände hinauf und hinunter. Belvedere soweit das Auge blickt. Die Sinne schwanken, nicht vom Prosecco, das Paradies auf Erden, scheint es. Die Rezeptionistin mit dem Lächeln empfiehlt uns den Rundwanderweg Simml.
Zuerst die Treppe hoch und schon bald verästelt sich der Weg und es bieten sich unzählig viele Möglichkeiten von kleinen Wanderungen. Trockene Äste
knacken unter den Füssen, die Sonne blinzelt zwischen den Baumwipfeln durch und auf der Höhe lichtet sich der Wald.
Abends Salatbüfett mit all den reichen Vitaminen. Mediterranes und Alpines, Lokales und Globales, Süsses und Salziges. Die Krönung: Dessert in seiner ganzen Farbenpracht. Leider reisten wir ab, bevor wir ihn, das Versprechen vom nördlichen Nachbarland, die Krönung aus der Region mit dem adligen Namen – den Kaiserschmarrn – probiert haben.

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